Beleuchtung im Wohnzimmer

 

So machen Sie es richtig!

Meist bildet es den Mittelpunkt in den heimischen vier Wänden: das Wohnzimmer. Hier kann man lesen, fernsehen, Musik hören, Gäste empfangen oder einfach nur entspannen. So vielfältig wie die verrichteten Tätigkeiten sind auch die unterschiedlichen Anforderungen, die an eine gute Wohnzimmer-Beleuchtung gestellt werden. Dabei soll das Licht nicht nur eine praktische Funktion erfüllen, sondern auch für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgen. Wir verraten Ihnen, auf welche Art und Weise Sie Ihr Wohnzimmer in ein einzigartiges Licht tauchen.

Erstellen Sie ein Beleuchtungskonzept

Wie viel Licht im Wohnzimmer muss sein? Grundsätzlich ist in diesem Raum erst mal weniger Beleuchtung von Nöten als in Küche oder Bad. Bei einem durchschnittlichen Wohnzimmer mit 20 Quadratmetern lautet die gängige Empfehlung, drei bis fünf Leuchten einzusetzen. Allerdings kommt dies auch stark auf die räumlichen Gegebenheiten an. Die Größe Ihres Wohnzimmers ist entscheidend, genauso wie seine farbliche Gestaltung. Denn bei hellen Wand- und Deckenfarben benötigen Sie weniger Lichtquellen als in dunkel gestalteten Räumen. Zudem kann das Wohnzimmer auf unterschiedlichste Weise genutzt werden, sodass ganz unterschiedliche Sehaufgaben anfallen, auf die Sie Ihre Beleuchtung abstimmen sollten.

Um eine ideale Ausleuchtung Ihres Wohnzimmers zu gewährleisten, empfiehlt es sich, im ersten Schritt ein sogenanntes Beleuchtungskonzept zu erarbeiten. So planen Sie genau, wie viel Licht Sie zu welchem Zweck an welchem Ort benötigen. Dazu sollten Sie das Wohnzimmer in die verschiedenen Tätigkeitsbereiche aufteilen, also zum Beispiel Sitz- und Leseecke, Arbeitsplatz oder Fernsehsessel. Dann wird schnell klar, dass Sie zum Schreiben und Schmökern eine stärkere Beleuchtung benötigen, für den Essbereich eine weichere, und für den Rest des Wohnzimmers ein stimmungsvolles Licht. Diese drei unterschiedlichen Lichtarten nennt man auch Allgemeinbeleuchtung, Platz- oder Bereichsbeleuchtung und Akzent- oder Ambientebeleuchtung.

Bei der Planung Ihrer Wohnzimmer-Beleuchtung sollten Sie sich als erstes Gedanken über ein Beleuchtungskonzept machen.
Bei der Planung Ihrer Wohnzimmer-Beleuchtung sollten Sie sich als erstes Gedanken über ein Beleuchtungskonzept machen.

Die Allgemeinbeleuchtung

Die Basis für Ihr Wohnzimmerlicht bildet die Grund- oder Allgemeinbeleuchtung. Sie dient in erster Linie der grundlegenden Orientierung im Raum. Für eine angenehme Ausleuchtung empfehlen sich 100 Lumen pro Quadratmeter. Diese Grundbeleuchtung können Sie dann um Tischlampen, Stehleuchten oder indirektes Licht ergänzen. Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie Ihr Wohnzimmer gleichmäßig ausleuchten! Zu diesem Zweck können Sie die Leuchten mittig im Raum oder auch über die Decke verteilt platzieren. Je größer das Wohnzimmer, desto mehr Leuchten müssen Sie einsetzen – eine einzelne zentrale Deckenleuchte wird sonst nicht ausreichen.

Für eine ausgewogene Wohnzimmer-Beleuchtung benötigen Sie mehr als eine zentrale Deckenleuchte.
Für eine ausgewogene Wohnzimmer-Beleuchtung benötigen Sie mehr als eine zentrale Deckenleuchte.
Mit Licht können Sie den Raumeindruck Ihres Wohnzimmers beeinflussen.
Mit Licht können Sie den Raumeindruck Ihres Wohnzimmers beeinflussen.

Bedenken Sie bei der Planung Ihrer Grundbeleuchtung unbedingt, in welche Richtungen Sie am meisten schauen, um jedwede Blendung oder Reflexion auf dem TV-Gerät zu vermeiden. Idealerweise richten Sie die Wohnzimmerleuchten so ein, dass Sie es sowohl dimmen als auch getrennt ein- und ausschalten können. Somit können Sie das Wohnzimmerlicht ganz nach eigenem Befinden anpassen.

Bei der Wahl der Leuchten bieten sich Ihnen viele Möglichkeiten: Decken- und Wandleuchten, Pendelleuchten, Strahler oder flexible Leuchten an Seil- und Stangensystemen sind nur einige wenige Optionen. Beachten Sie unbedingt die räumlichen Gegebenheiten! Eine Hängeleuchte oder ein Kronleuchter eignen sich prima für Wohnzimmer mit hohen Decken. Bei verwinkelten Räumen können Sie zu anpassbaren Seil- oder Stangensystemen greifen. Und ein kleines Wohnzimmer vergrößern Sie optisch, indem Sie mit indirektem Licht an Wänden und Decke arbeiten.

Die Platz- oder Bereichsbeleuchtung

Eine gute Grundbeleuchtung allein ist viel wert, reicht aber bei Weitem nicht aus, um den vielfältigen Sehaufgaben im Wohnzimmer gerecht zu werden. Viele Tätigkeiten, wie beispielsweise Lesen oder Schreiben, sind auf eine weitaus größere Helligkeit angewiesen. Da Sie diese aber nicht im gesamten Raum, sondern nur an bestimmten Plätzen benötigen, sollten Sie zusätzliche Lichtquellen dort installieren, wo Sie konkret gebraucht werden. Das kann die Leseleuchte an der Sitzgruppe oder eine Tischlampe auf einem Beistelltisch sein. Für Ihren persönlichen Komfort sollten die Lichtquellen immer direkt am Platz zuschaltbar sein, sodass Sie keine zusätzlichen Wege zurücklegen müssen.

Beliebt sind auch Pendelleuchten, die Sie als richtigen Hingucker in Ihrem Wohnzimmer inszenieren können. Hängen Sie die Pendelleuchte in angemessener Höhe über dem Couchtisch auf, denn dort kommt sie nicht nur sehr gut zur Geltung, sondern Sie vermeiden so auch Zusammenstöße mit dem Kopf. Achten Sie darauf, dass das Licht der Pendelleuchte fokussiert auf die Tischplatte abstrahlt. Eine doppelte Funktion erfüllen Stehleuchten mit Deckenfluter und flexiblem Leuchtarm. Während der Fluter sein Licht zur Decke hin abstrahlt und so zur Grundbeleuchtung beiträgt, spendet der Leuchtarm bei Bedarf direktes Licht am Platz.

Ergänzen Sie die Allgemeinbeleuchtung des Wohnzimmers um weitere Lichtquellen.
Ergänzen Sie die Allgemeinbeleuchtung des Wohnzimmers um weitere Lichtquellen.

Das Leselicht

Eine gemütliche Leseecke ist ein Teil vieler Wohnzimmer. Hier sollten Sie für eine ausgewogene Beleuchtung sorgen, die weder zu hell noch zu dunkel ausfällt. So vermeiden Sie ein vorzeitiges Ermüden Ihrer Augen beim Schmökern. Das angemessene Beleuchtungsniveau richtet sich auch nach dem altersbedingten Sehvermögen – je schwächer die Sehstärke, desto mehr Licht wird beim Lesen benötigt. Als Leselicht eignen sich Tisch- und Stehlampen mit beweglichen Armen und einem breiten Ausstrahlungswinkel. Idealerweise können Sie die Leseleuchten dimmen, um die Helligkeit an die tageszeitabhängigen Lichtbedingungen anzpassen.

Muten Sie Ihrem Auge außerdem nicht zu viele Kontraste zu. Dazu sollten Sie beim Lesen zusätzlich zur Bereichsbeleuchtung stets die Allgemeinbeleuchtung aktivieren. Damit entlasten Sie Ihre Augen, sodass diese weniger schnell ermüden. Für ein kontrastarmes und blendfreies Leselicht kombinieren Sie am besten horizontale und vertikale Beleuchtung miteinander.

Das TV-Licht

Eine der Hauptaktivitäten im Wohnzimmer ist das Fernsehen. Sind die Helligkeitskontraste zwischen Bildschirm und Raumumgebung zu stark, ermüden die Augen äußerst schnell und der Fernsehspaß wird getrübt. Sorgen Sie also für eine ausreichende Grundbeleuchtung, um Ihre Augen beim Fernsehen zu entlasten. Dies gelingt beispielsweise mit Wandleuchten, die Sie hinter dem TV-Gerät platzieren. Oder nutzen Sie die Platzbeleuchtung in Form von Steh- oder Tischleuchten an Ihrer Sitzecke. Alternativ setzen Sie auf indirektes Licht. Dieses birgt den Vorteil, dass es garantiert keine Reflexionen auf dem Bildschirm erzeugt. Egal für welche Lichtart Sie sich entscheiden, achten Sie unbedingt auf ein blendfreies Licht!

Setzen Sie mit fokussiertem Licht Ihre Bilder im Wohnzimmer in Szene.
Setzen Sie mit fokussiertem Licht Ihre Bilder im Wohnzimmer in Szene.

Die Akzent- oder Ambientebeleuchtung

Bei der Planung Ihrer Wohnzimmer-Beleuchtung hat Funktionalität natürlich erste Priorität. Aber selbstverständlich möchten Sie sich in Ihrem Wohnzimmer auch wohlfühlen. Für Gemütlichkeit und Behagen sowie den ganz individuellen Charakter Ihres Wohnzimmers sorgt die Akzent- oder Ambientebeleuchtung. Dimmen Sie die Allgemeinbeleuchtung herunter und richten Sie mit einzelnen Spots oder Wandleuchten die Aufmerksamkeit auf bestimmte Bereiche des Raumes. Dies können freie Wände, Bilder, Regale, Vitrinen oder Fensterbänke sein. Das Spiel von Licht und Schatten erzeugt Struktur und setzt Akzente. Auf diese Weise ist Licht nicht nur Mittel zum Zweck, sondern ein Gestaltungsaspekt.

Lichtquellen miteinander kombinieren

Verwenden Sie sowohl direkte als auch indirekte Beleuchtung in Ihrem Wohnzimmer. Direktes Licht ist fokussiert, hell und setzt in Szene. Verwenden Sie es zur Platzbeleuchtung, um Lesen, Schreiben und Handarbeiten leichter zu gestalten. Indirektes Licht wirkt dahingegen gemütlich und stimmungsvoll. Es eignet sich sehr gut für eine sanfte Grundbeleuchtung im Wohnzimmer. Achten Sie auf die richtige Mischung von direktem und indirektem Licht, da zu viel indirektes Licht schnell diffus wirkt und die Sehaufgaben erschwert.

Kombinieren Sie direktes und indirektes Licht miteinander, um Ihr Wohnzimmer perfekt auszuleuchten.
Kombinieren Sie direktes und indirektes Licht miteinander, um Ihr Wohnzimmer perfekt auszuleuchten.

Die technischen Aspekte

Die Wirkung der Wohnzimmer-Beleuchtung hängt von der Art des Lichtmittels, seiner Helligkeit sowie Lichttemperatur ab. Als Lichtmittel ist die LED-Lampe zu empfehlen. Sie verfügt über eine lange Lebensdauer, ist umweltfreundlich und energiesparend. Es gibt die LED-Lampe in zahlreichen Farbvariationen und Fassungen, sodass sie der klassischen Glühbirne mittlerweile in nichts nachsteht. Für die Allgemeinbeleuchtung im Wohnzimmer eignen sich warmweiße LEDs (weniger als 3.300 Kelvin). Im Lese- und Arbeitsbereich darf das Licht aber im höheren Kelvinbereich liegen und damit etwas kälter sein.

Wohnzimmer-Beleuchtung und PLAMECO-Decke

Sie möchten nicht nur die perfekte Wohnzimmer-Beleuchtung, sondern auch eine dazu passende Zimmerdecke? Dann entscheiden Sie sich für eine Spanndecke von PLAMECO! Auf diese Weise garantieren Sie, dass Ihre Leuchten und Zimmerdecke perfekt aufeinander abgestimmt sind. Wählen Sie aus über 100 Farbvariationen und Mustern, um Ihre neue Spanndecke zum echten Blickfang in Ihrem Wohnzimmer zu machen. Entscheiden Sie sich für kreative Beleuchtungsmöglichkeiten, wie auffällige Spots, eine Lichtdecke oder Leuchten in verschiedenen Farben. Wir beraten Sie gerne dabei, wie Sie bestimmte Lichteffekte passend zum Stil Ihres Wohnzimmers erzeugen.

In lichtdurchfluteten Räumen reicht eine dezente Auswahl an zusätzlicher Beleuchtung.
In lichtdurchfluteten Räumen reicht eine dezente Auswahl an zusätzlicher Beleuchtung.

Interesse geweckt? Überzeugen Sie sich selbst vor Ort, unsere Ausstellungsräume sind an regelmäßigen Schauwochenenden für Sie geöffnet. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, um ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch zu vereinbaren.